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Die Kosten für den Verkäufer beim Hausverkauf

Geschrieben von eg am 29. Juni 2021
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Mit dem Verkauf einer Immobilie lässt sich in diesen Jahren oft gutes Geld verdienen. Es ist aber bestimmt sinnvoll und ehrlich, sich als Verkäufer mit den Kosten des Verkaufs auseinanderzusetzen. Etliche dieser Kosten müssen auch als Investition verstanden werden: Sie verbessern die Chancen auf einen hohen (oder schnellen) Verkaufsabschluss.

Wertgutachten

Vor dem Verkauf einer Immobilie muss man zuerst ermitteln, was sie wert ist. Dafür kann man von einem Sachverständigen ein Wertgutachten erstellen lassen. Darin werden die einzelnen Werte für den Baugrund, das Gebäude, erkennbarer Investitionsbedarf und evtl. Bauschäden bewertet, um einen angemessenen Verkehrswert zu errechnen. Für ein solchen schriftliches Gutachten müssen rund 1500€ bis 4000€ gerechnet werden. Die Ermittlung eines am Markt durchsetzbaren Verkaufswertes ist oft in den Maklerleistungen enthalten, so auch bei uns.


Vermessung, Teilung

Soll ein Teil einer Immobilie veräußert werden, muss dieser von einem vereidigten Vermesser ausgemessen und in offiziellen Dokumenten niedergelegt werden. Für die Teilung erfolgt ein Antrag beim lokalen Bauamt. Die Kosten hängen vom Aufwand der Vermessung ab.


Renovierung

Evtl. können ein paar Schönheitsreparaturen oder auch überfällige Umbauten die Verkaufschancen und den Preis deutliche verbessern. Wer seine Immobilie in einem guten Zustand präsentieren möchte, für den lohnt es sich oft, noch etwas zu investieren. Denkbar sind z.B. das Tapezieren/Streichen von Wänden, der Ersatz von Fußbodenbelägen, die Erneuerung eines Bades oder der alten Heizungsanlage. Natürlich müssen die Investitionen den angestrebten Mehrpreis rechtfertigen. Gerne beraten wir Sie und übernehmen auf Wunsch auch die Leitung der Umbauten.


Entrümpelung

Besonders bei Erbfällen kommt vor, dass Immobilien entrümpelt werden müssen, bevor sie zum Verkauf fotografiert und gezeigt werden können. Dies können professionelle Entrümpelungsfirmen übernehmen. Bitte sprechen Sie uns bei Bedarf an.


Energieausweis

Für den Verkauf einer Immobilie ist gemäß Gebäudeenergiegesetz ein Energieausweis vorgeschrieben. Es werden Bedarfsausweise und Verbrauchsausweise unterschieden, letztere sind einfacher zu erstellen (aus den Verbrauchsrechnungen vergangener Jahre) und damit auch günstiger. Energieausweise dürfen nur von Sachverständigen ausgegeben werden.
In unseren Leistungen ist bei Bedarf die Beschaffung eines aktuellen Energieausweises enthalten.


Vermarktung

Die Immobilie sollte, in einem sogenannten Exposé zusammengefasst, in Bildern und Texten von ihrer besten Seite präsentiert werden. Hierfür sind scharfe, gut ausgeleuchtete Fotos aus sinnvollen Aufnahmepositionen nötig und die detaillierte textliche Beschreibung, die Teile, Funktionen und Technik der Immobilie auch deren Umfeld darstellt. Mängel dürfen nicht verschwiegen werden. Bei hochwertigen Immobilien kommen auch Filmaufnahmen, ggf. mit Drohnen, und die Erstellung virtueller Rundgänge in Frage. Die Präsentation und Vermarktung geschieht heute überwiegend im Internet. All diese Arbeiten erledigen wir als Makler für Sie.

Makler

Bei Privatverkäufen wird die Maklerprovision zwischen Verkäufer und Käufer geteilt, wenn der Makler vom Verkäufer beauftragt wird. Für den Verkäufer fallen in der Regel in NRW 3,57% (inkl. 19% MWSt.) an.

Diese Investition zahlt sich jedoch aus, denn der Makler nimmt seinem Kunden alles ab: Von der marktgerechten Preisermittlung und Einhaltung rechtlicher Normen (z.B. Energieausweis, vollständige Beschreibung der Immobilie) über die Erstellung eines umfangreichen Exposés inkl. Fotos und Beschreibungen, ggf. Vermittlung und Überwachung von Spezialisten (z.B. Vermesser, Entrümpler), Telefonate, Emails und Besichtigungstermine bis hin zur Verkaufsabwicklung über den Notar.

Als Profi weiß der Makler, worauf es bei der Erstellung eines aussagekräftigen Exposés ankommt. Er stellt alle notwendigen Unterlagen zusammen, hat ein entsprechendes Netzwerk an Spezialisten und Kaufinteressenten und weiß, welche Vermarktungs- und Verhandlungsstrategien im Einzelfall erfolgsversprechend sind.

Wichtig: Die Maklerprovision ist erst nach Beurkundung des Kaufes beim Notar fällig, kann vom Verkäufer in der Regel also aus dem Verkaufserlös gezahlt werden.

Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten

In der Regel zahlt der Käufer die Nebenkosten des Kaufes, also Notarkosten, Grundbuchkosten und Grunderwerbsteuer. Diese liegen zusammen bei rund 8% der notariell beurkundeten Leistungen für Grundstücke und Gebäude.

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